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HEDP 1-Hydroxyethyliden-1,1-diphosphonsäure mit ausgezeichneter Korrosionsinhibierung, Chlorstabilität und thermischer Stabilität für die industrielle Wasseraufbereitung
Produktdetails
| Hervorheben | Korrosionsinhibierung HEDP,Chlorstabilität 1-Hydroxyethyliden-1,1-Diphosphonsäure |
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|---|---|---|---|
Produkt-Beschreibung
HEDP 1-Hydroxyethylidene-1,1-Diphosphonsäure
CAS: 2809-21-4 - Organische Phosphorsäure-Skala und Korrosionshemmer für industrielle Kreislaufkühlwassersysteme in Energie-, Chemie- und Metallurgieanwendungen
Korrosionsschutzmechanismus
HEDP bildet eineSchutzfolieauf Metalloberflächen, insbesondere Kohlenstoffstahl, durch Chemosorption von Phosphonatgruppen auf die Metalloxidschicht.Dieser Barrierefilm schützt vor gelöstem Sauerstoff und aggressiven Ionen und verringert die Korrosionsrate erheblichHEDP wird üblicherweise mit Zinksalzen oder anderen Korrosionshemmern verwendet, um die Effektivität der Filmbildung zu erhöhen.
Leistungsvorteile gegenüber anderen Phosphonaten
| Merkmal | HEDP | ATMP | PBTC |
|---|---|---|---|
| Chlorstabilität | Ausgezeichnet. | Moderate | Das ist gut. |
| Hydrolysebeständigkeit | Ausgezeichnet. | Das ist gut. | Sehr gut. |
| Calciumcarbonathemmung | Ausgezeichnet. | Ausgezeichnet. | Das ist gut. |
| Calciumphosphathemmung | Moderate | Moderate | Ausgezeichnet. |
| Stabilisierung des Eisens | Das ist gut. | Das ist gut. | Ausgezeichnet. |
| Wärmestabilität | Ausgezeichnet (250°C) | Gut (200°C) | Ausgezeichnet (250°C) |
Industrieanwendungen
Kühlwasseranlagen
HEDP wird häufig in Kühlwassersystemen (offene und geschlossene Schleifen) verwendet, um
- Kontrolle der Skalisierung von Calciumcarbonat und Calciumsulfat
- Korrosionsschutz für Kohlenstoffstahl und Kupferlegierungen
- Wirksam unter hohen Alkalinität und hohem pH-Wert
- Aufrechterhaltung der Leistung in Gegenwart von Chlor und anderen oxidierenden Bioziden
Die typische Dosierung liegt zwischen2 bis 20 mg/l.
Wasseraufbereitung im Kessel
Bei Niederdruck- bis Mitteldruckkesseln dient HEDP als
- Schuppenhemmer für Kalzium- und Magnesiumablagerungen
- Chelatmittel zur Verhinderung der Schlammbildung
- Sauerstoffvernichter-Synergist
Öl- und Gasförderung
HEDP wird in Anwendungen auf Ölfeldern für
- Verhinderung der Abgrundeinschätzung: Verhindert, dass sich Bariumsulfat, Strontiumsulfat und Kalziumcarbonat in Produktionsbohrungen schäumen
- Zuschlagbehandlungen: Adsorbiert auf Formationsgestein zur längeren Freisetzung
- Schutz der Strömungsleitung: Aufrechterhaltung der Durchflusssicherheit in Rohrleitungen
Umkehrosmose (RO) -Systeme
HEDP verhindert als Anti-Skalierungs-Komponente, dass sich die Membran
- Kalziumsulfat (CaSO4)
- Calciumcarbonat (CaCO3)
- Bariumsulfat (BaSO4)
- Strontiumsulfat (SrSO4)
Industrielle Reinigung
HEDP ist eine Schlüsselkomponente bei:
- Verbrennungsmittel für Wärmetauscher, Kessel und Verdampfer
- Metalloberflächenbehandlung und Entfettung
- Flaschenwaschen und industrielle Reinigung
Textilwaren und Färbung
Verwendet als
- Peroxidstabilisator bei Bleichverfahren
- Metallionenbindungsmittel zur Verhinderung der Niederschlagung von Farbstoffen
- Dispergierungsmittel für Pigmente und Füllstoffe
Synergistische Formulierungen
HEDP wird häufig mit ergänzenden Chemikalien formuliert, um eine verbesserte Leistung zu erzielen:
| Mit | Synergistische Wirkung |
|---|---|
| Zinksalze | Verbesserung des Korrosionsschutzes von Kohlenstoffstahl; Verbesserung der Filmbildung |
| Polymere (PAA, AA/AMPS) | Überlegene Dispersion von Eisenoxiden und Schlamm; verbesserte Kalziumphosphatkontrolle |
| Azole (BTA, TTA) | Kupfer und Kupferlegierungen gegen Korrosion |
| PBTC | Hochtemperaturstabilität und Calciumphosphathemmung |
Umweltfragen
HEDP enthält Phosphor, der bei großer Ableitung zur Eutrophierung in den aufnehmenden Gewässern beitragen kann.
- Biodegradation: langsame bis mittelschwere biologische Abbaubarkeit unter Standardversuchsbedingungen (OECD 301)
- Bioakkumulation: Niedriges Potenzial für Bioakkumulation
- Wassertoxizität: Niedrige akute Toxizität (LC50 > 100 mg/l für Fische und Dafnien)
Für Anwendungen mit strengen Phosphorauslassgrenzwerten sind folgende Alternativen möglich:
- PBTC(niedrigerer Phosphorgehalt pro Aktivitäteinheit)
- PESA(Polypoxy-Succinensäure)
- Das PASP(Polyasparaginsäure) ?? Phosphorfrei und biologisch abbaubar
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